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Zur Zeit sind keine Sperrgebiete im Raum Villach gemeldet!

Amerikanische Faulbrut

Die "Amerikanische Faulbrut" ist eine Erkrankung der Brut und wird durch Sporen übertragen. Ist ein Stock befallen, gelten alle anderen im Umkreis von drei Kilometern als verdächtig und müssen begutachtet werden. Bienenvölker dürfen aus dieser Zone außerdem nicht ausgebracht und nur mit Bewilligung der Behörde eingebracht werden - nur so bekommt man die Faulbrut in den Griff.

Leider wurden die Faulbrutuntersuchungen im Jahr 2014 im Raum Villach stark vernachlässigt was dazu führte das es zu 5 befallenen Bienenständen kam.
Somit war praktisch ganz Villach Sperrgebiet.

Wir empfehlen allen Imkerinnen und Imkern die Faulbrutuntersuchung durchzuführen.

 

Anleitung zur Entnahme einer Futterkranzprobe

 Die Entnahme von Futterkranzproben kann und soll jeder Imker selbst vornehmen. Probenbecher dazu bekommt man in der Kärntner Imkerschule, oder auch bei den Obmännern der örtlichen Bienenzuchtvereine.

  1. Man entnimmt eine Brutwabe mit einem offenen Futterkranz über der Brut. Aus diesem Futterkranz sammelt man mit einem kleinen Plastiklöffel etwa zwei bis drei Löffel Honig/Futter und gibt ihn in den Probenbecher. Die Futterkranzprobe sollte möglichst wenig Wachsteile beinhalten – NUR der flüssige Anteil ist für die Untersuchung entscheidend!
  2. Für das nächste Volk nimmt man einen neuen Plastiklöffel um mögliche Verschleppungen zu verhindern.
  3. Der Probenbecher wird deutlich beschriftet, damit man auch später nachvollziehen kann aus welchen Völkern die Sammelprobe entnommen wurde. Für eine Probe können bis zu 6 Völker in einen Becher zusammengefasst werden.
  4. Die auf diese Weise gewonnenen Proben gibt man zusammen mit einem ausgefüllten Antragsformular beim Landesverband für Bienenzucht, Ochsendorf 16, 9064 Pischeldorf ab, bzw. versendet sie dorthin.
  5. Die Untersuchungen im Labor der Kärntner Imkerschule dauern bis zu 14 Tage, danach erhält der Imker das Ergebnis als Protokoll per Post.

Hervorzuheben ist hier, dass der Landesverband die Untersuchungen und Tests allen Vereinsmitgliedern – trotz hoher Selbstkosten – zu einem sehr moderaten Preis ermöglicht.

Achtung - Neuer „Untersuchungsantrag“

Ab sofort ist das Feld: “Betriebsnummer (VIS-Reg.Nr.)“ auszufüllen. Außerdem NEU:

Die Teilnahmeerklärung „Qualitätsprogramm Biene Österreich“ ist zu bestätigen (ja/nein), ansonsten werden die Vollkosten der Honiguntersuchung verrechnet.

Über das „Qualitätsprogramm Biene Österreich“ kann man sich unter dem Punkt „Förderung“ informieren.