Bei der Futterkranzprobe handelt es sich um eine Vorsorgeuntersuchung, bei der die Anwesenheit des Erregers der Amerikanischen Faulbrut bereits festgestellt werden kann, wenn noch keine klinischen Symptome sichtbar sind. Sie hat den Vorteil, dass rechtzeitig Sanierungsmassnahmen eingeleitet werden können. Für eine Futterkranzprobe werden normalerweise etwa 50 g Futter aus dem Futterkranz, der sich unmittelbar über dem Brutnest befindet, benötigt. Zweckmässig ist es, Proben aus einzelnen Völkern, oder Sammelproben von bis zu 5 Völkern analysieren zu lassen.

Anleitung zur richtigen Probennahme

 

brutwabe

Brutwabe entnehmen.

Brutwabe mit einem – vorzugsweise – unverdeckelten Futterkranz über der Brut entnehmen.
Verdeckelte Futterkränze aufritzen.

Probe aus den Ecken (X) nehmen.

 

 

futterkranzprobe2

 

 

 

 

Probe entnehmen.

Aus dem Futterkranz vorzugsweise mit einem Plastiklöffel etwa zwei bis drei Löffel Honig herausstechen und diesen in einen sauberen Probenbecher geben. 
Man kann Proben von bis zu fünf Völkern in denselben Probenbecher geben (Sammelprobe, 1 Löffel pro Wabe). 
Den Plastiklöffel sollte man nach der Entnahme einer Probe aus einem Volk entsorgen, um eine Verunreinigung weiterer Proben zu vermeiden.

 

futterkranzprobe3

Probenbecher beschriften.
Formular ausfüllen.

Es ist wichtig, dafür zu sorgen, dass man die Bienenvölker, aus denen man die Probe entnommen hat, zweifelsfrei identifizieren kann. Auf den Becher sollte man folgende Angaben machen (am besten mit einem wasserfesten Filzstift auf einem Etikett):

• Name und Adresse des Imkers
• Bezeichnung des Bienenstandes
• Bezeichnung des Völker.

Probenbecher und Anträge sind beim
Stammtisch bei Peter Warmuth erhältlich.

Antragsformular kann auch hier heruntergeladen werden.

Hervorzuheben ist hier, dass der Landesverband die Untersuchungen und Tests allen Vereinsmitgliedern – trotz hoher Selbstkosten – zu einem sehr moderaten Preis ermöglicht.

Achtung - Neuer „Untersuchungsantrag“
Ab sofort ist das Feld: “Betriebsnummer (VIS-Reg.Nr.)“ auszufüllen.
Außerdem NEU:
Die Teilnahmeerklärung „Qualitätsprogramm Biene Österreich“ ist zu bestätigen (ja/nein), ansonsten werden die Vollkosten der Honiguntersuchung verrechnet.

Über das „Qualitätsprogramm Biene Österreich“ kann man sich unter dem Punkt „Förderung“ informieren.